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Amtseinführung der Rektorin Kristina Seefellner

Großer Bahnhof für die neue Schulleiterin der Grundschule Dilsberg-Mückenloch
24. Aptil 2026
   
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Zur Amtseinführung der neuen Schulleiterin saßen die Besucherinnen und Besucher im Mittelblock der Graf-von Lauffen-Halle, flankiert von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Dilsberg-Mückenloch.
  
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Mit „Was ist denn hier los?“ eröffneten drei freche Jungs die Veranstaltung. Dann sangen alle zur Schule gehörenden ihr Schullied: „Unsere Schule, hoch über Neckar…unsere Schule ist etwas Besonderes“.
  
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Die dienstälteste Lehrerin der Schule, Frau Bettina Glinz begrüßte alle Gäste in der „Schule hoch über dem Neckar“ und interpretierte das Lied: Wir alle in der Schulgemeinschaft erleben hier ganz viel neues und hier fühlen wir uns wohl.
 
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Dabei bezog sie Frau Seefellner gleich mit ein, die ja schon seit Beginn des Schuljahres ihr Leitungsamt ausübt.
   
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Frau Schulrätin Sabine Horn stellte den erstaunlich vielseitigen beruflichen Werdegang von Frau Seefellner vor, um festzustellen: So viele unterschiedliche Schulerfahrungen an vielen verschiedenen Schulen – auch in  Neckargemünd - und in ganz speziellen Bereichen wie z.B. einem Förderbereich haben wohl außer Frau Seefellner nur ganz wenige Lehrkräfte vorzuweisen. Sie wünschte Frau Seefellner gute Entscheidungen und eine weiterhin gute Schulgemeinschaft und überreichte ihr einen Blumenstrauß, verbunden mit der Aufforderung: „Bleiben sie so engagiert wie sie sind.“ Als Frau Horn noch ganz besonders sich bei Frau Glinz für die hervorragende Interimsschulleitung bedankte, kam spontan großer Applaus auf.
   
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Der Vorsitzende des örtlichen Personalrates, Frank Orthen wies auf die Vielseitigkeit der Aufgaben einer Schulleiterin hin und empfahl Frau Seefellner, die wichtigen Richtungsentscheidungen für die Schule gemeinsam mit den Kolleginnen zu treffen. Er sicherte ihr die Unterstützung des Personalrates zu und ermahnte sie, neben dem Blick auf die Schüler, deren Eltern und die Kolleginnen ihre Familie und sich selbst im Blick zu behalten. Der von ihm überreichten Lolly sollte ihr die Gelegenheit bieten, auch einmal ein „Leck-mich“ zu empfinden.
   
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Ein Schüler-Sketch unterbrach das Redenmarathon: Auf der Tribüne lag eine große Kiste auf der 1000 kg stand. Nachdem auch der stärkste Schüler die Kiste nicht anheben konnte, kam Pfiffikus: Er nahm die drei Nullen weg und schon konnte die Einkilo-Kiste angehoben werden. Sie beinhaltete einen Koffer. Der sollte von Bürgermeister Jan Peter Seidel mit Geld für die Schule gefüllt werden.
   
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Der Genannte war dann auch der nächste auf der Rednerliste. Er wünschte der neuen Schulleiterin weiterhin viel Mut und Leidenschaft. Dass sie das besitze, habe sie während ihrer Tätigkeit in Neckargemünd bereits bewiesen, wo sie z.B. den Schwimmunterricht eingeführt habe. Er wünschte ihr gutes Gelingen und fruchtbare Zusammenarbeit mit den kommunalen Institutionen in der Stadt und in den beiden Ortsteilen. Auch er überreichte einen üppigen Strauß Blumen.
  
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Ortsvorsteher Joachim Bergsträsser von Mückenloch und der stellvertretende Ortsvorsteher von Dilsberg, Thomas Ruf drückten ihre Befriedigung darüber aus, dass nun die Zeit ohne offizielle Schulleitung vorbei sei. Dabei dankten sie an vorderster Stelle Frau Glinz für ihre Eineinhalbjährige kommissarische Leitungstätigkeit, die sie in hervorragender Weise geleistet habe. Auch Bergsträsser bot Frau Seefellner eine stetig gute Zusammenarbeit an und schloss mit den Worten: “Ich komme gerne an die Bullerbüschule“.
 
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Der Stellv. Ortsvorsteher Thomas Ruf konnte aus eigner Erfahrung als Vater zweier Schülerinnen feststellen, dass die neue Schulleiterin eine lebendige und freudvolle Schule vorgefunden habe und zeigte sich überzeugt, dass sie diese gut führen und gemeinsam mit dem Kollegium weiter entwickeln werde. Auch er sicherte die Unterstützung der Ortsverwaltung zu. Die beiden Ortsteilrepräsentanten überreichten dann noch Blumen und Tassen und die von Bergsträsser bisher vermisste Mückenlocher Fahne.
 
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Nun war wieder die Jugend an der Reihe:  Schüler/innen der Klassen 1 und 2 stellten fest, dass der besagte Koffer auf der Bühne leer war.
  
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Also füllten sie ihn für Frau Seefellner mit        
- einer Gute-Laune-Tasse für eine glückliche Hand,
- einem Geduldfaden, Fruchtzucker und Ingwershot für viel Geduld,
- einer Superheldin für eine offenes Ohr,
-  Ohrstöpseln, damit sie sich nicht alles anhören muss und wünschten im Chor „viele nette Kinder“.
   
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Der Geschäftsführende Schulleiter der Neckargemünder Schulen, Ulrich Falter begann seine Begrüßungsrede mit einem alten Sprichwort: „Es bedarf eines ganzen Dorfes, um Kinder zu erziehen.“ Damit wies er darauf hin, dass Schulleitung Netzwerkarbeit bedeute mit Kommunalverwaltung, Nachbarschaftsschulen, Vereinen, Kindertagesstätten u.a. Er hoffte auf auch weiterhin wertvollen Austausch zwischen den Neckargemünder Schulleitungen und wünschte Frau Seefellner einen stetig guten Überblick und die richtige Mischung aus Geduld und Engagement, versehen mit einer großen Portion Humor. Als er dann als Geschenk einen Campinggrill für die zu Ehrende hervorzauberte, hatte er die Lacher auf seiner Seite.
   
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Die Schuldekanin der katholischen Kirche, Frau Jutta Stier sprach auch für die beiden Kirchen. Sie hatte sich für ihre Rede von einer Strophe aus einem Weihnachtslied von Udo Jürgens inspirieren lassen: „Es werde Licht! Es werde Menschlichkeit - nicht nur zur Weihnachtszeit“ und drückte ihre Hoffnung aus, dass diese Worte Frau Seefellner weiterbringen werden, wenn die Kinder vor ihr stünden, sie ihre eigenen Grenzen sehe oder ihr die Worte fehlten. Sie überreichte ihr eine Kerze und wünschte ihr Anerkennung und Zuversicht in der Arbeit, Gottes Segen und dass sie ein Licht an der Schule sei.
   
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Nun war es wieder an der Zeit, dass die Schüler/innen von ihren Sitzen erlöst wurden. Mit einem kräftigen „I like the flowers“ brachte die gesamte Schulgemeinschaft die Anwesenden wieder in Stimmung.
  
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Die Elternbeiratsvorsitzende Natalie Waibel drückte ihre Freude über die neue Schulleiterin so aus: In den ersten Monaten ihrer Tätigkeit habe sie feststellen könne, dass Frau Seefellner offen für alles und sehr engagiert ist. Die kleine Schule biete ja die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu knüpfen und mit Offenheit aufeinander zuzugehen. Diese Schule mit Herz zeichne sich dadurch aus, dass eine engagierte Lehrerschaft auf Eltern trifft, die sich als Partner verstehen. Sie wünschte Frau Seefellner Mut für neue Ideen, die notwendige Gelassenheit und hieß sie mit einem Blumenstrauß herzlich willkommen.
  
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Philipp Schilling, der Erste Vorsitzende des Fördervereines der Grundschule blickte ebenfalls auf die bereits mit der neuen Schulleiterin gemachten Erfahrungen zurück. Er sah folgende Anforderungen an eine Schulleitung: 
  • Leitung muss eine Persönlichkeit darstellen.
  • Schüler müssen wahrgenommen und gemocht werden.
  • Schule muss ein Ort sein, an dem sich alle wohlfühlen.
  • Alle Beteiligten müssen sich mit einem aufrechten Gang zeigen können.
  • Teamplaying ist die richtige Form der Zusammenarbeit.
Er wünschte Frau Seefellner, dass sie den Ton angeben kann, ohne laut zu werden, sicherte ihr Unterstützung durch die Elternschaft zu und überreichte ein Buchgeschenk.
   
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Die Lehrerinnen hatten dann das vorletzte Wort: Sie füllten jeweils einzeln den auf der Bühne liegenden Koffer mit kleinen Aufmerksamkeiten und wünschten Frau Seefellner:
  • Kraft und Ruhe
  • einen klaren Blick für das Wesentliche
  • Humor und ab und zu ein Lächeln
  • die richtige Balance
  • die richtige Prioritätensetzung
  • genügend Zeit für alle
  • Verständnis für die Fehler anderer
  • gute Ideen und eine glückliche Hand für die Schule.
      
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Schließlich sang die Schulgemeinschaft ihr zweites Schullied „Hand in Hand“ und bat Frau Seefellner auf die Bühne.
   
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Um ihr mit einem „Willkommen an unserer Schule“ ein großes Bild der Schulgemeinschaft zu übergeben: Ein Regenbogen, bestehend aus vielen helfenden Händen.
   
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„Das ist für mich ein bewegender Moment“ waren Frau Seefellners einleitende Worte.  Sie bedankte sich für die vielen guten Worte und Wünsche und stellte fest, dass das Bild, das diese „Bullerbü-Schule“ abgegeben habe, sie zu ihrer Bewerbung inspiriert habe: Eine Schule, in der man unbeschwert lernen und aufwachsen kann und in der Gemeinschaft selbstverständlich ist. Inzwischen habe sie eine Schule erleben können, in der die Kinder sich etwas zutrauen, Kolleginnen engagiert sind und die den Eltern am Herzen liegt.
Sie möchte, dass die Schüler/innen sich sicher fühlen, gesehen werden, Fehler machen dürfen und gern in die Schule kommen. Sie wünscht sich von allen am Schulalltag Beteiligten offene Ohren, einen gemeinsamen Weg und ein besonderes Gefühl für das Miteinander mit gegenseitigem Vertrauen, kurz gesagt: Ein kleines Bullerbü.
Sie dankte für Offenheit der Kolleginnen und Kinder, dem Schulamt für die zugesagte Unterstützung und schloss mit dem Satz: „Ich freue mich auf das, was vor uns liegt.“
  
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Damit Bullerbü auch anwesend sein kann, hatte sie das entsprechende Buch für die Schulbibliothek mitgebracht. Die Erwachsenen lud sie zu einem Imbiss ein und für die Schüler kündigte sie für Montag nach der zweiten Pause eine Überraschung an.
   
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Heldinnen und Helden dieser Veranstaltung waren ohne Zweifel die Schülerinnen und Schüler, die eineinhalb Stunden, sie selten berührenden Reden ausgehalten und durch ihre Beiträge die Veranstaltung aufgelockert haben.
  
Text: Walter Berroth
Bilder: BZ
27.04.2026